Erich Fried

geb. 6. 5. 1921, emigrierte als Betroffener der Nürnberger ("Rassen"-)Gesetze nach Großbritannien. In London schloss sich Fried der Exilorganisation Young Austria an. Bereits während des Krieges veröffentlichte er seine ersten Gedichte in Publikationen des Austrian Centre, London. Fried war ein "unbequemer" Dichter, der sich in keine politischen Raster pressen ließ und seine Stimme unerschrocken gegen Unmenschlichkeit, wo immer sie ihm auch begegnete, erhob. Er kämpfte stets gegen den Ungeist des Nationalsozialismus und Antisemitismus und hinterließ ein engagiertes, zutiefst menschliches Werk.

Fried starb am 22. November 1988 in Baden-Baden (Deutschland).


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