Martin Dietzsch/Anton Maegerle

Rechtsextreme deutsche Homepages

Genauso wie in der Nutzung von Mailboxen waren die US-Neonazis den deutschen Rechtsextremisten auch im Internet um Jahre voraus. Zunächst konzentrierten sich die Aktivitäten auf das UseNet. Das ist derjenige Teil des Internets, der den Diskussionsforen in Mailboxnetzen am nächsten kommt. Inzwischen sind Foren des UseNet auch über zahlreiche Mailboxen zu beziehen und umgekehrt die meisten freien Mailboxnetze über das Internet - die Grenzen zwischen den Netzen verschwimmen. Schon früh erkannten US-Neonazis diese Diskussionsforen als neues Propagandafeld. Und da neue Foren je nach Bedarf eingerichtet werden, gibt es unter den insgesamt ca. 15.000 verschiedenen Themen im UseNet auch Foren wie "White Power" oder "Revisionism" (Holocaustleugnung).

"Cyber-Guerillas" im UseNet

Lange Zeit war ein Mann namens Milton Kleim einer der führenden Aktivisten auf diesem Gebiet. Er überschwemmte regelmäßig hunderte von Diskussionsforen mit seiner "Einführung in den Nationalsozialismus". Kleim war Aktivist der National Alliance, der größten offen hitleristischen Organisation in den USA, die ihre Propaganda vor allem durch Rundfunksendungen verbreitet. 1995 verfaßte Kleim die Anleitung "Über Strategie und Taktik für das UseNet", die zunächst intern bleiben sollte, dann aber schnell an die Öffentlichkeit geriet. Er forderte gleichgesinnte Neonazis auf, aus ihren Nischen auszubrechen und als "Cyber-Guerillas" im UseNet zu agieren. Dabei solle man die Propaganda auf das jeweilige Forum zuschneiden, man solle z. B. in einem Forum, in dem es um Ernährung geht, gegen koschere Lebensmittel polemisieren. Die offene Ansprache des Themas "Rasse" solle aber aus taktischen Gründen so weit wie möglich vermieden werden. Auf Diskussionen mit politischen Gegnern solle man sich nicht einlassen, den "Sophistereien" des Feindes fühlt man sich anscheinend nicht gewachsen. Stattdessen solle man nach dem Prinzip "zuschlagen und wegtauchen" agieren und dieselben Themen immer und immer wiederholen. Wenn möglich solle man mit mehreren Personen koordiniert vorgehen und sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Falls auf solche Provokationen sympathisierende Antworten von Unbekannten kämen, solle man sie sofort per e-mail kontaktieren und versuchen, sie in die Arbeit einzubinden. Zielgruppe seien diejenigen, die sowieso genauso denken wie man selbst, die aber bisher noch keinen Kontakt zu Organisationen hatten.

Milton Kleim fungierte als Chef eines Aryan Corps Combat Information Center, einer Pseudo-Organisation, die die Internet-Aktivitäten der Neonazis koordinieren sollte.

Solche Aktivitäten bleiben innerhalb des Netzes nicht unwidersprochen. So gründete sich in Kanada das Nizkor-Archiv, an dem weltweit mehrere hundert Helfer mitarbeiten. Selbstgewählte Aufgabe ist es, die Aktivitäten von Neonazis und Holocaustleugnern zu dokumentieren, Dokumente über die Verbrechen des historischen Faschismus im Netz bereitzustellen (z. B. werden die Akten des Nürnberger Prozesses eingescannt und weltweit zur Verfügung gestellt) und in den Diskussionsforen der Propaganda entgegenzutreten. Im Juni 1996 fand auf Initiative von Milton Kleim eine Abstimmung im UseNet statt. Es sollte ein neues "rechtes" Diskussionsforum eingerichtet werden, in dem über rassistische Musik diskutiert werden sollte: rec.music.white-power. Der Kleim-Vorschlag scheiterte mit 592 zu 33.033 Stimmen.

Im August 1996 verkündete Kleim überraschend seinen Ausstieg aus der US-Neonazi-Szene. Als Gründe führte er Enttäuschung über den Zustand der Bewegung an. Der Führer der National Alliance, William Pierce, habe sein Buch "The Turner Diaries" (ein Roman, der einen zukünftigen blutigen Rassenkrieg in Nordamerika glorifiziert und der als literarische Vorlage zum Anschlag von Oklahoma weltbekannt wurde) einem jüdischen Verleger verkauft und dadurch Verrat begangen. Kleim wolle sich ins Privatleben zurückziehen und "arische" Kinder zeugen. Da die rechtsextremen Aktivisten auch innerhalb "ihrer" Foren immer mehr auf Widerspruch stoßen, finden interne Diskussionen fast ausschließlich in Mailinglisten statt. Das sind Nachrichtenverteiler auf der Basis von e-mail, die man nur lesen kann, wenn man beim Betreiber als Teilnehmer eingetragen ist. Wer in einer solchen Liste kritische Fragen stellt, wird einfach ausgeschlossen.

Stormfront im WWW

Seit Anfang 1995 nutzen immer mehr rechtsextreme Gruppen in den USA die Möglichkeit, ihre Propaganda durch eine Homepage im World Wide Web (WWW) zu verbreiten. Diese Publikationsform kommt der einer Zeitung am nächsten. Relativ einfach ist auch eine Verwendung von Graphiken und Fotos, in jüngster Zeit sogar auch von Multimedia-Elementen wie Sound und Video. Auf diesem Wege läßt sich schnell und relativ preiswert ein potentielles Millionenpublikum rund um die Welt erreichen.(1)

Vorreiter auf diesem Gebiet war der US-Amerikaner Don Black mit seiner Stormfront-Seite. Black war bereits seit 1975 unter David Duke in den Knights of the Ku Klux Klan, einer der zahlreichen Splittergruppen des KKK, aktiv und übernahm als dessen Nachfolger 1980 den Vorsitz. 1981 wurde Black mit neun anderen Neonazis verhaftet. Sie hatten geplant, die karibische Insel Dominika zu überfallen und die Regierung zu stürzen. Nach seiner Haftentlassung 1985 scheiterte er bei dem Versuch, die Knights of the Ku Klux Klan wiederaufzubauen. Er setzte fortan auf eine organisationsunabhängige Strategie, insbesondere auf die elektronische Vernetzung der US-amerikanischen militanten Szene. Blacks Stormfront-Seite bot als erste verhältnismäßig professionell gestaltete Neonazi-Propaganda im Netz und sorgte damit für Aufsehen. Bereits ab Mitte 1995 enthielten die Stormfront-Seiten Werbung für das Thule-Netz und eine deutschsprachige Abteilung mit dem Textzyklus des Nationaldemokratischen Hochschulbunds (NHB) über "befreite Zonen". Inzwischen werden die Internet-Seiten von Don Black nur noch selten aktualisiert. Stattdessen wählte er den sehr kostspieligen Weg, seine Mailbox, die Stormfront BBS, mit einer Standleitung direkt an das Internet anzuschließen. Dem Beispiel von Don Black sind inzwischen mehrere hundert US-amerikanische rechtsextreme Gruppen gefolgt und haben über kommerzielle Provider eigene Webseiten eingerichtet. Einen direkten Anschluß an das Netz können sich aber nach wie vor nur sehr wenige leisten.

Anglophobie

Einer engeren direkten Zusammenarbeit zwischen deutschen und US-Neonazis scheint neben mangelnden Sprachkenntnissen insbesondere eine weitverbreitete Anglophobie entgegenzustehen. So trifft man auf rechtsextremen Webseiten und in einschlägigen Zeitschriften immer wieder auf die Sprachschöpfung "Internetz" als krampfhaftem Versuch einer Germanisierung. Dann sollte man aber doch bitte gleich soweit gehen wie der rechtsextreme Bund für deutsche Schrift und Sprache, der allen Ernstes folgende neue Begriffe vorschlägt, die "für die mehreren Millionen deutschsprachiger Benutzer ungleich verständlicher und damit anwenderfreundlicher" seien:

"statt login - Einklink
Terminal - Zapfstelle
Server - Pförtner [...]
Web-Server - Netzpförtner
Internet - Weltnetz
World Wide Web - Weltwabergewebe" (2)

Deutsche ziehen nach

Trotz aller antiamerikanischen Affekte vollziehen die hiesigen Rechtsextremisten die Entwicklung in den USA mit zeitlicher Verzögerung nach.

Im deutschsprachigen Teil des UseNets und in den demokratischen Mailboxnetzen treten rechtsextreme Aktivisten mit einer ähnlichen Strategie auf, wie sie Milton Kleim für die US-Neonazis vorgegeben hat. Außer dem Prinzip "zuschlagen und abtauchen" kann man folgendes Vorgehen organisierter Rechtsextremisten immer wieder beobachten: Sich zunächst dumm stellen, sich als naiver unpolitischer Jugendlicher ausgeben, der beispielsweise "nur" etwas gegen Ausländer hat. Bei Widerspruch die verfolgte Unschuld spielen. Im Laufe der Diskussion immer deutlicher werden, bis hin zu offener Propaganda. Am Ende behaupten, die bösen Linken seien daran schuld, daß man sich zum Neonazi entwickelt habe. Durch ständigen Wechsel des Themas die Diskussion dermaßen chaotisieren, daß alle Menschen mit Verstand das Forum entnervt verlassen. Ausschlüsse solcher Nutzer durch Mailboxen oder Provider sind zwar wichtig als psychologisches Signal, aber in der Praxis unwirksam. Da die meisten Netze dezentral organisiert sind, gilt ein Ausschluß nur für die jeweilige Mailbox oder den jeweiligen Provider. Die Betroffenen suchen sich in einem solchen Fall einfach einen neuen Zugang. (Hinzu kommt, daß es aufgrund von Sicherheitsmängeln relativ einfach ist, unter falschem Absender zu schreiben.)

Bis zum Exzeß praktiziert hat das Helmut Goj, zumindest bis 1995 stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes Freier Bürger in Nordrhein-Westfalen (inzwischen soll der BFB sich von ihm getrennt haben). Über Jahre hinweg war er mit manischem Eifer in fast allen deutschsprachigen Netzen aktiv und schrieb täglich Dutzende von Nachrichten. Er wurde aus mehreren Mailboxen wegen rassistischer Propaganda ausgeschlossen, fand aber immer wieder einen Weg, sich einen neuen Zugriff zu verschaffen. Dabei operierte er schließlich mit ca. einem Dutzend Pseudonymen. Er trieb das Spiel so sehr auf die Spitze, daß er seine verschiedenen Pseudonyme öffentlich miteinander diskutieren ließ. Goj ist auch aktiver Nutzer des Thule-Netzes und arbeitet mit den dortigen Aktivisten eng zusammen. Er machte sich allerdings unbeliebt, als er dort dieselben Spielchen anfing. Der Frankfurter NPD-Funktionär und Thule-Aktivist Ernst Marschall beschimpfte Oswald alias Helmut Goj heftig, zollte ihm aber gleichzeitig Anerkennung wegen seiner destruktiven Aktivitäten in demokratischen Netzen (Thule-Netz, 20. 7. 1996):

"Deine Beiträge in den 'linken' Boxen finde ich andererseits ganz lustig. Dazu kann ich Dich auch mal loben: Allein über die Art Deiner Beiträge schaffst Du sie! Auf ernsthafte (linke) Sachen kommt nur eine Wiederholung in Frageform und etwas Provozierendes. Ich glaube, daß da fast jeder bei Deiner Dickfälligkeit irgendwann aufgibt! Folglich habt ihr - in Verbindung mit anderen Peunts von uns - jetzt die sog. 'Lufthoheit' - mein Kompliment dafür! Aber gegen diese Art und Weise habe ich was im Thule!"

Von der Homepage zur eigenen Domain

Ab dem Frühjahr 1996 ermöglichten es die großen kommerziellen Internetprovider in der Bundesrepublik ihren Kunden, private Homepages im World Wide Web (WWW) zu erstellen. Als erste rechtsextreme Gruppe nahm auch hier wieder die NPD die Gelegenheit wahr. Ernst Ellert eröffnete für die NPD Augsburg die WWW-Seite Der Aufbruch. "Der Aufbruch ist ein Internet-Rundbrief von Anhängern der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Augsburg. Unsere Absicht ist es, Kontakte zu Gleichgesinnten herzustellen und die politische Meinungsbildung im nationalen Lager voranzubringen. Insbesondere möchten wir die Verbände der NPD und JN dazu anregen, selbst im Internet zu publizieren." In der Ausgabe 5/1996 des NPD-Organs Deutsche Stimme wurden diese Aktivitäten parteiamtlich abgesegnet - Schlagzeile: "NPD im Internet - Bonn kommt das Grausen".

Seitdem wurden eine Vielzahl von rechtsextremen Homepages in deutscher Sprache eingerichtet. Da diese Szene ständig im Fluß ist, können wir nur eine Momentaufnahme bieten. Schon zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches wird sie mit Sicherheit in einigen Punkten nicht mehr aktuell sein. Sie vermittelt aber dennoch einen Eindruck, was sich im Netz in deutscher Sprache von rechtsextremer Seite aus tut.

Doch zunächst seien einmal kurz die verschiedenen Arten des Zugangs zum WWW erläutert:

- Homepage über einen der großen kommerziellen Provider CompuServe, AOL/Bertelsmann oder t-online
Diese Art des Zugangs hat den Vorteil, daß sie preiswert und ohne große Formalitäten zu erlangen und einfach zu handhaben ist. In letzter Zeit wird von den deutschsprachigen Rechtsextremisten besonders AOL/Bertelsmann favorisiert, da dort maximal 10 MB Daten für das Netz bereitgestellt werden können. Außerdem besteht dort die Möglichkeit, bis zu fünf Pseudonyme frei zu wählen, unter denen man im UseNet anonym Unfug treiben kann. Der Zugang via t-online hat für die Szene den Nachteil, daß dort automatisch ein für jedermann abrufbares Impressum (.impressum.html) erstellt wird, aus dem der Verantwortliche hervorgeht.

- Homepage über einen freien Server im Ausland
In den USA gibt es mehrere Server, auf denen jedermann eine eigene kostenlose Homepage einrichten kann. Am beliebtesten scheint dabei der Server Geocities zu sein. Nachteil ist hierbei der begrenzte Speicherplatz, die englische Benutzerführung und die langsame Geschwindigkeit bei Abrufen aus Europa. Geocities hat eine Satzung, in der rassistische und strafrechtlich relevante Inhalte untersagt werden. Die Betreiber können das bei den vielen tausend Seiten auf ihrem Server nicht selbst kontrollieren und bitten um entsprechende Hinweise (http://www.geocities.com).

- Eigene Domain über einen Provider im Inland
In letzter Zeit richten immer mehr rechtsextreme Gruppen eine eigene Domain, d. h. eine eigene Adresse, ein. Die Daten befinden sich dabei auf dem Rechner eines kommerziellen Providers, der sich auf solche Dienstleistungen spezialisiert hat. Neben den jährlichen Gebühren für die Vergabe der Domain fallen hier z. T. beträchtliche Kosten für die Vermietung des Rechnerplatzes an. Bei vielen Providern werden nicht nur der Umfang der Daten, sondern auch die Abrufe berechnet, sodaß eine stark frequentierte Webseite sehr teuer werden kann.

- Eigene Domain über einen Provider im Ausland
Mehrere Gruppen, insbesondere aus dem neonazistischen Bereich haben inzwischen Verträge mit Providern im Ausland (vor allem USA) abgeschlossen. Hier ist die Gefahr geringer, daß sie aufgrund von Protesten gekündigt werden. Außerdem wird der Zugriff der Strafverfolgungsbehörden auf diese Weise erschwert.

- Eigener Rechner mit Direktleitung
Für Rechtsextremisten optimal wäre ein direkter Anschluß des eigenen Rechners an das Netz, möglichst im Ausland. Diese Variante scheiterte bisher an den beträchtlichen Kosten, dürfte aber früher oder später Realität werden. Erste Ansätze gibt es bereits in den USA.

Deutsche Rechtsextremisten im World Wide Web (3)

NPD

NPD-Bundesverband
Nationaler Provider Deutschlands - Das deutsche Netzwerk
Eigene Domain über einen Provider in den USA (pick.net). Die Domain ist eingetragen unter "WoBo-Design / NPD" in Bochum. Verantwortlich zeichnet Wolfgang Henning (1994 stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in NRW).
Laut einem Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 25. 3. 1997 spielt auch Oliver Händel, JN-Stützpunktleiter in Köln, eine wichtige Rolle: "Er koordiniert die gesamten Internet-Aktivitäten der personell eng verflochtenen JN und NPD." Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte auch ein Foto von Händel mit gezogener Gaspistole, als er 1994 bei einem Infotisch der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) auf Gegendemonstranten schoß. Im Impressum der Internet-Ausgabe der NPD-Parteizeitung Deutsche Stimme wird er als Verantwortlicher genannt. Auf den Seiten der NPD findet man neben Propaganda von NPD und JN seit Juli 1997 Auszüge aus der Parteizeitung Deutsche Stimme. Zu zentralen Aufmärschen wird auch auf diesem Wege mobilisiert, z. B. zum 1. 3. 1997 in München und zum 1. 5. 1997 in Leipzig.
In einem Diskussionsforum können sich Leser der Seiten verewigen. Sie diskutieren unter Pseudonymen wie Obersturmbannführer oder Pflugbeil, Hauptsturmführer -Orga Palpertine- die letzten Wehrmachtsberichte oder die Frage, ob Nationale zugunsten neuheidnischer Gruppen aus der Kirche austreten müßten.

Die NPD will selbst als Internet-Provider auftreten, indem sie versucht, Rechnerplatz unterzuvermieten, allerdings bisher mit wenig Erfolg.

Links u. a. zu: Thule-Netz, Bund Freier Bürger, Bund für Gesamtdeutschland, Mechtersheimer, Artgemeinschaft, Perspektive, Junge Freiheit, Abendland, Rennicke, FPÖ.

Mehrere Landes- und Kreisverbände der NPD haben ihre vormals eigenständigen Seiten inzwischen auf den Server der NPD verlegt, z. B. NRW, Köln und Dresden. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von anderen NPD-Seiten, die via Hyperlink von der NPD-Domain aus erreichbar sind.


Der Aufbruch
Ernst Ellert, NPD/JN Augsburg. Homepage via CompuServe

Propaganda der Augsburger NPD und JN. Anleitungen zur Nutzung von Internet und Neuen Medien. Ausführliche Link-Liste, u. a. mit: Thule-Netz, Elias BBS, Europakreuz, Perspektive, Abendland, Die Nationalen, San Casciano, Mechtersheimer.


NPD Hessen
Winfried Krauss. Homepages via t-online und Geocities

Aufsätze von NPD-Bundesvorstandsmitglied Krauss. Propaganda des Landesverbands Hessen.

Links u. a. zu: Abendland, Elias BBS, Thule-Netz, Konservativer Gesprächskreis Hannover, Rennicke.


Junge Nationaldemokraten Baden-Württemberg
Homepage via AOL/Bertelsmann

Artikel aus der Partei-Zeitschrift Südwest-Stimme und Kommentare des JN-Landesvorsitzenden Michael Wendland (Gitarrist der Skin-Band Noie Werte und Ex-Vorsitzender der neonazistischen Deutschen Sozialistischen Aktionsgemeinschaft).


Junge Nationaldemokraten Bremen
Homepage via AOL/Bertelsmann

Kreisvorsitzender der JN Bremen ist der langjährige militante Aktivist und ehemalige Landesvorsitzende der FAP Markus Privenau.

Auszüge aus den Publikationen Bremer Kurier, Beinhart, Der Wikinger, Einheit & Kampf. Kommentare des 1992 verstorbenen NPD-Landesvorsitzenden Karl-Heinz Vorsatz ("Briefe für eine neue Ordnung").

Links zu: Widerstand, Rennicke, Abendland, Thule-Netz

 

NEONAZIS

Thule-Netz
Eigene Domain über den kommerziellen Provider ica.net aus den USA. Verantwortlich ist Ralf Kottcke aus München (alias Thorin Eichenschild)

Die Thule-Webseiten gehören zu den umfangreichsten und in der Gestaltung professionellsten aus der Neonazi-Szene. Sie werden regelmäßig erweitert. Neben Werbung für das Thule-Netz findet man dort eine Sammlung von fast 400 Artikeln, z. B. ein Aufruf von Thomas Brehl und Frank Hübner für die Nationale Initiative Freiheit für Gottfried Küssel; ein Boykottaufruf gegen Zigaretten des Reemtsma-Konzerns; eine umfangreiche Adressenliste politischer Gegner "Die Anti-Faschisten - Organisationen gegen Deutschland"; zahlreiche Artikel zur Geschichtsrevision ("General Otto Ernst Remer - Vorkämpfer der deutsch-russischen Freundschaft. Am 20. Juli 1944 schlug General Otto Ernst Remer den Putsch gegen Reichskanzler Adolf Hitler nieder."); Artikel aus den Staatsbriefen und aus Steffen Hupkas Umbruch.

Durch die Berufung auf das Thule-Seminar und die französische "Neue" Rechte versucht das Thule-Netz, sich einen pseudointellektuellen Anstrich zu geben. Dabei scheinen die Autoren die Entwicklung der letzten zehn Jahre verschlafen zu haben. Sie berufen sich auf inzwischen verfeindete Exponenten der "Neuen" Rechten und auf Guillaume Faye, der sich längst zurückgezogen hat. Auch die Vorlage der Werbung für das Thule-Seminar von Pierre Krebs ist offensichtlich schon etliche Jahre alt. Sie enthält z. B. die veralteten Kontaktadressen der Europäischen Synergien, ohne die deutsche Sektion zu erwähnen und ohne zur Kenntnis zu nehmen, daß dieser Flügel inzwischen mit de Benoist zerstritten ist. Dennoch sind diese Seiten vermutlich mit Pierre Krebs abgesprochen. In seinem neuesten Buch "Im Kampf um das Wesen" wird für das Thule-Netz geworben. Seit Mai 1997 erscheint außerdem auf elektronischem Wege das Infoblatt für Freunde und Förderer des Thule-Seminars, Thule-Briefe. Im Gegensatz zu der seit vielen Jahren immer wieder angekündigten und nicht erschienenen Zeitschrift Elemente soll dieser Rundbrief regelmäßig alle acht Wochen erscheinen. Verantwortlich ist der Betreiber der Widerstand BBS Thomas Hetzer aus Erlangen. Pierre Krebs, der sich seit Jahren im Umfeld der Militanten und der NPD als Referent betätigt, versucht offenbar auf diesem Wege, seinen Kleinst-Verein aufzuwerten. Innerhalb der europäischen "Neuen" Rechten spielt er kaum eine Rolle.

Ähnlich wie die NPD versucht das Thule-Netz, Seiten unterzuvermieten. Darauf ging aber bisher nur der kürzlich verstorbene Thule- und JN-Aktivist Michael Prümmer mit seinem Versandgeschäft ein.

Über den Server www.Lpage.com bietet das Thule-Netz ein Gästebuch an.

Die Link-Liste des Thule-Netzes ist sehr umfangreich, dort findet man u. a.: Bund Freier Bürger, Bund für Gesamtdeutschland, NPD, REP, FPÖ, Mechtersheimer, Konservativer Gesprächskreis Karlsruhe, Elias BBS, Abendland, Die Nationalen, Artgemeinschaft, MGM-Versand, Ostara, Perspektive, Rock Nord, Junge Freiheit, VGP, Rennicke.


Elias BBS, Oftersheim
Homepage via AOL/Bertelsmann. Verantwortlich: Jürgen Jost

Artikel aus dem Thule- und der Abspaltung Nordland-Netz. Informationen zur Spaltung und über die Asgard BBS von Thekla Kosche. Artikel von Horst Zaborowski, dem Vorsitzenden des Bundes für Gesamtdeutschland. Eine Zeitlang bot Jost auch das Buch "Evolution und Wissens - Neuordnung der Politik" des Österreichers Herbert Schweiger (ein Versuch, die NS-Ideologie auf die Gegenwart zu übertragen) im Volltext zum Download an. Jürgen Jost steht in Verbindung zu Frank Swoboda.

Links u. a. zu: NPD, REP, Bund Freier Bürger, Bund für Gesamtdeutschland, FPÖ, Ostara, Die Nationalen, Thule-Netz, Rennicke, Artgemeinschaft, Leserland Nord, Konservativer Gesprächskreis Hannover, Abendland, Junge Freiheit, Perspektive.


Abendland (NIT Hamburg)
Homepages via AOL/Bertelsmann und t-online. Verantwortlich: Jens Siefert (ehemaliges Landesvorstandsmitglied FAP Hamburg). Vormals unter der Bezeichnung Bollwerk. Nach Problemen mit AOL/Bertelsmann befindet sich dort nur noch die Einstiegsseite, der Rest liegt auf dem Server der Telekom.

Das Abendland-Projekt ist Sprachrohr des Goertz-Flügels der militanten Szene. Dieser Flügel agierte zeitweise innerhalb der FAP, dann innerhalb der Jungen Nationaldemokraten und nach dem Ausschluß Anfang 1997 organisationsunabhängig. Zu diesem Lager zählen der NIZ-Verlag und die Infotelefone Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin. Es besteht eine enge Kooperation mit Thorsten Lemmer und seiner Zeitschrift Rock Nord. Auch wenn immer wieder gegen den "Hitlerismus" der Konkurrenz polemisiert wird, ist dieser Flügel weiterhin in das militante Spektrum fest eingebunden.

"Dieses Projekt wird gefördert durch: Der NIZ-Verlag, Moderne Zeiten Vertrieb, Rock Nord".

In einem "Gewinnspiel" wird nach dem Todestag von Albert Leo Schlageter gefragt. Ein großes Echo scheint dieses Gewinnspiel nicht gefunden zu haben. Es trägt den Einsendeschluß 31. 3. 1997 und wurde zumindest bis August nicht erneuert.

Unter der Rubrik "Aktuelle Informationen" ist die schriftliche Fassung der Ansagen des Nationalen Infotelefons Hamburg abzurufen, die zweimal wöchentlich erneuert werden. Sie kommentieren das Tagesgeschehen und mobilisieren zu zentralen Aktionen der Neonazi-Szene.

Links u. a. zu: Thule-Netz, NPD, Leserland Nord, Ostara, Artgemeinschaft, Bund Freier Bürger, REP, Bund für Gesamtdeutschland, FPÖ, Konservativer Gesprächskreis Hannover, Rennicke, Mechtersheimer, Perspektive.


Leserland Nord/Widerstand
Homepage via AOL/Bertelsmann

Der Versand Leserland Nord hat seine Seiten im Juni 1997 umbenannt in Widerstand. Ob eine Verwechslung mit der gleichnamigen Domain der Hitleristen-Fraktion beabsichtigt ist, bleibt offen. Leserland Nord zählt sich zum Goertz-Flügel. Das Buchangebot dominieren allerdings die verschwörungstheoretischen Pamphlete aus den Verlagen von Roland Bohlinger und Reprints von antisemitischen Machwerken aus den zwanziger und dreißiger Jahren.

Links u. a. zu: Abendland, Mechtersheimer, Elias BBS, San Casciano, Jo Conrad (Verschwörungstheorien ähnlich wie in van Helsings "Geheimgesellschaften")


Die Nationalen
Homepage via AOL/Bertelsmann

Die Nationalen haben sich in der letzten Zeit zu einer der größten offen neonazistischen Organisationen in der Bundesrepublik entwickelt. Auf ihrer Web-Seite geben sie die Kontaktadressen von 27 örtlichen Gruppierungen ausschließlich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und in Berlin an. Für den Bereich Ostharz ist Steffen Hupka Ansprechpartner, der zugleich Mitglied im Bundesvorstand der JN ist und vom NPD-Vorsitzenden Udo Voigt im März 1997 zum Landesbauftragten der NPD Sachsen-Anhalt ernannt wurde.

Neben einer Rubrik mit Kurzmeldungen, in der z. B. zum Rudolf-Heß-Marsch mobilisiert wird, enthält die Webseite etwa 20 Artikel, die z. T. aus den Unabhängigen Nachrichten übernommen wurden. In dem Beitrag "Parlamentarismus und Führertum" wird in enger Anlehnung an Hitlers "Mein Kampf" ("Germanische Demokratie") die Ablehnung der parlamentarischen Demokratie begründet und die Errichtung eines Führerstaates gefordert.

Links zu: Thule-Netz, Abendland, JN, REP, Elias BBS, Perspektive, Rennicke, Bund Freier Bürger


Kameradschaft Wittenberg
Homepage via AOL/Bertelsmann

Örtliche Gliederung der Nationalen.

Links u. a. zu: Die Nationalen, Thule-Netz, Ostara. Zusätzlich verweist ein Link direkt auf "Mein Kampf" auf der Ostara-Seite.


Nationaler Widerstand/Perspektive
Eigene Domain über den Provider Netcom in den USA. Die Domain wurde unter dem Pseudonym Rainer Zufall mit nicht existierendem Absender angemeldet. Über den selben Provider wird auch die Propaganda des Neonazis und Holocaustleugners Ernst Zündel verbreitet.

Perspektive erschien etwa seit November 1996 als "Internet-Zeitschrift für volkstreue Menschen" über eine Homepage bei CompuServe. Seit dem 1. 7. 1997 wichen die Betreiber mit ihren Seiten in die USA aus. Sie beabsichtigen, neben Perspektive dort auch die rechtsterroristische Untergrundzeitschrift Freie Stimme zu publizieren, die von der Sauerländer Aktionsfront quasi als bundesweites Organ der sogenannten Autonomen Kameradschaften erstellt wird. Es gibt eine Vielzahl von Indizien, daß der anonyme Herausgeberkreis von Perspektive in der Tradition der verbotenen neonazistischen Nationalen Liste aus Hamburg steht (Vorsitzender bis zum Verbot: Thomas Wulff; Chefideologe: Christian Worch).
Perspektive gab sich in der Anfangszeit als Organ der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) um Harald Neubauer aus. Das endete nach dem Bruch zwischen der Fraktion um Thomas Wulff mit der DLVH. Sie gab als Kontaktadresse ein Postfach in Henstedt-Ulzburg an, unter dem ebenfalls die neonazistische Initiative für Drogenfreigabe firmierte. In Henstedt-Ulzburg erschien auch die Neonazi-Postille Bramfelder Sturm (inzwischen umbenannt in Hamburger Sturm). Einige Meldungen in Perspektive wurden ohne Quellenangabe aus dem Bramfelder Sturm übernommen.
Ähnlich wie die Nationalen Infotelefone kommentiert Perspektive in erster Linie das Tagesgeschehen. Darüber hinaus erfährt der Leser immer wieder Klatsch und Tratsch aus der Neonazi-Szene, wobei die Autoren bei den internen Querelen konsequent für die hitleristische Position Partei nehmen.

Links u. a. zu: Die Nationalen, Artgemeinschaft, Thule-Netz, Bund für Gesamtdeutschland, NPD, Rennicke, Bund Freier Bürger, Ostara, Abendland, Elias BBS


Frank Rennicke
Homepage via AOL/Bertelsmann

Werbeseite des neonazistischen "Liedermachers" und JN-Kaders Frank Rennicke. Selbstdarstellung und einige grausige Klangbeispiele zum Download.


Nagezahn
Homepage via AOL/Bertelsmann

Sammlung von Artikeln, die ins rechtsextreme Weltbild passen, z. B. die Spiegel-Titelstory "Gefährlich fremd - Das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" und ein Anti-Islam-Pamphlet der Christlichen Mitte.


Kritik
Homepage via Geocities

Kritik erschien im Mai 1996 anonym als "Oppositionelles Online Magazin". "Wir wollen den Schneeball für die Lawine werfen, die am Ende die roten Machthaber überrollen wird. Das Internet gibt uns 89er Dissidenten die Chance, die Medienblockade zu durchbrechen und allen Andersdenkenden zu zeigen, daß sie nicht alleine stehen." Neben unflätigen Beschimpfungen und indirekten Morddrohungen bot Kritik Werbung für Junge Freiheit, Nation + Europa und für Roland Bubiks Buch "Wir '89er". Von dem Online-Magazin, das 14täglich, später sogar wöchentlich erscheinen sollte, gab es insgesamt nur zwei Folgen. Seit Juni 1996 wird immer wieder angekündigt, in Kürze erscheine die nächste Ausgabe. Als e-mail-Kontakt verwendet Kritik eine Adresse auf dem Rechner der Universität Bremen.


Artgemeinschaft
Homepage via AOL/Bertelsmann

Die Germanensekte Artgemeinschaft und ihr Organ Nordische Zeitung präsentieren sich auf diesen Seiten. Die Artgemeinschaft gehört zu den Organisatoren der Hetendorfer Tagungswoche, einem alljährlichen Treffen von Alt- und Neonazis sowie Anhängern neuheidnischer Sekten. Verantwortlich zeichnet der einschlägige Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger. Die Schriftleitung hat Almut Gerke.
Die Artgemeinschaft wartet sogar mit einer eigenen Zeitrechnung auf: "Also leben wir derzeit im Jahre '3797 nach Stonehenge'."


Vereinigung für Gesamtdeutsche Politik (VGP)
Homepage via AOL/Bertelsmann

Auszüge aus der Vereinszeitschrift Deutschland - Schrift für Neue Ordnung. Schwerpunkte: Geschichtsrevision, Freiwirtschafts-Theorien.

Links u.a. zu: NPD, Rennicke, Thule-Netz, Artgemeinschaft, Elias BBS, Die Nationalen


Bund für Gesamtdeutschland (BGD)

Homepage via AOL/Bertelsmann

Beim BGD handelt es sich um eine rechtsextreme Sammlungsbewegung aus dem Vertriebenen-Milieu, die immer wieder neue Ableger gründet, zwischen denen sie dann wieder ein Bündnis schließt. Unter der Parole "Bündnis für Deutschland" ist die Teilnahme an der Bundestagswahl 1998 geplant.

Auf der Webseite des BGD findet man Auszüge aus dem Vereinsblatt "Unsere Deutsche Heimat" und Berichte über die Fortschritte des Bündnisses.

Der Vorsitzende des BGD, Horst Zaborowski aus Duisburg, ist auch in den Foren des UseNets und im Thule-Netz bzw. im Nordland-Netz aktiv.

MUSIK / KULTUR

Europäisches F.O.R.U.M. vom EUROPAKREUZ
Homepage via AOL/Bertelsmann
Das Fanzine Europakreuz aus Berlin versucht, den Bogen zwischen Neonazi-Szene und Dark-Wave Musikszene zu schlagen. Verantwortlich zeichnet Marco Thiel.

Interviews mit einschlägigen Dark-Wave-Gruppen, Artikel über europäische faschistische Bewegungen, Kontakte zu kroatischen Rechtsextremisten. Auffällig ist vor allem der extreme Sozialdarwinismus und Rassismus bis hin zu Vernichtungsphantasien gegenüber der gesamten Menschheit. Gästebuch u. a. mit Eintrag von Ernst Ellert von der NPD: "Großartig! ... Das ist ja ganz hervorragend, was Ihr da gestaltet habt!"

Links u. a. zu: FPÖ, Die Nationalen, Abendland, NPD, Konservativer Gesprächskreis Hannover, Rennicke, Rock Nord, Elias BBS, San Casciano, Junge Freiheit, Perspektive, Thule-Netz


Rock Nord
Eigene Domain über den Provider WWW-Service GmbH, Würzburg. Verantwortlich ist Andre Goertz (siehe Abendland)

Rock Nord ist eine zweimonatlich erscheinende Hochglanz-Zeitschrift mit dem Schwerpunkt Skin-Musik. Sie erscheint in Thorsten Lemmers Creative Zeiten Verlag und Vertrieb GmbH in Langenfeld. Chefredakteur ist Andreas Zehnsdorf. Internetgestaltung: SKULD - Netzdesign -


NGM-Versand

Homepages via t-online und Tripod.com. Verantwortlich: Axel Grube, Hambergen

Versand von neuen und gebrauchten CDs aus der Neonazi-Skinhead-Szene. Beabsichtigt ist die Online-Publikation des W.A.R. szene zine. Es wird der u. a. für NPD-Aktionen gegen die Wehrmachtsausstellung geworben.

Links u. a. zu: Rennicke

 

SONSTIGE

Projekt Apokalypse Now (PAN)
Homepage über einen Provider in Australien

Unter wechselnden Namen (Quelle der Weisheit, Mallona Association etc.) auftretende Sekte, deren Ideologie aus Sience Fiction und UFO-Literatur, Hohlwelt- und Neonazi-UFO Theorien zusammengeklaubt wurde. Sie ist extrem rassistisch und verherrlicht das NS-Regime. Aus Sicht der Sekte sind nur "Arier" Menschen, alle anderen sind "Reagenzglas-Mutanten", "Walk-Ins". Die Erde werde in Kürze die "Frequenzbarriere" durchqueren, wobei nur die "Arier" überleben. Die Sekte wird von Deutschen geleitet, die nach Australien ausgewandert sind. In der Bundesrepublik verfügt sie über Kontaktadressen in Emmelshausen, Hamburg, Velbert und Markt.

Links u. a. zu: Ostara, Thule-Netz


Endnoten:

(1) Den von den Betreibern genannten Abrufzahlen sollte man mit Skepsis begegnen, da sie einfach manipulierbar sind und keine Auskunft darüber geben, wie viele Personen die Seite gelesen haben.

(2) Thomas Paulwitz, Das "Internet". Fortschritt und Cola-Imperialismus im Bündelangebot?, in: Die deutsche Schrift 3/1996, S. 268.

(3) Übersicht mit Stand Juli 1997. Als Verantwortlicher gilt jeweils der Anmelder der Domain bzw. der Anschlußinhaber bei t-online. Nicht berücksichtigt sind deutschsprachige Abteilungen auf ausländischen Webseiten, z. B. bei den Holocaustleugnern, die zahlreichen kleinen privaten Homepages, z. B. zum Thema Skinheads, und die Aktivitäten der FPÖ.


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