Winfried R. Garscha / Claudia Kuretsidis-Haider Die Nachkriegsjustiz als nichtbürokratische Form der Entnazifizierung: Österreichische Justizakten im europäischen Vergleich Überlegungen zum strafprozessualen Entstehungszusammenhang und zu den Verwertungsmöglichkeiten für die historische Forschung Wien 1995, Nachdruck 2001 143 Seiten vergriffen Um die österreichische Nachkriegsgerichtsbarkeit international einordnen zu können, sollte im Rahmen des Projekts "Österreichische Justizakten im europäischen Vergleich" die Vorgangsweise unterschiedlicher Gerichte am Beispiel gleicher oder ähnlicher Tatbestände verglichen werden. Untersucht werden in erster Linie Verfahren wegen Verbrechen bei Kriegsende (insbesondere an ungarischen Juden in Ostösterreich), Euthanasie (mit dem Schwerpunkt Hartheim) sowie Verbrechen im Osten (Schwerpunkt: Holocaust abseits der Vernichtungslager in Ostgalizien). Weitere Informationen zum Projekt "Österreichische Justizakten im europäischen Vergleich" » « zurück |