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Schwerpunkt Widerstand & Verfolgung Namentliche Erfassung der Opfer politischer Verfolgung 1938-1945
(2009 abgeschlossen, Publikation in Vorbereitung) Projektbetreuung: Dr. Gerhard Üngar, Mag. Dr. Claudia Kuretsidis-Haider, Mag. Regine Muskens, Mag. Stephan Roth, Wolfgang Schellenbacher, Dr. Ürsula Schwarz Projektinhalt: Projektziel war es, zum Zweck der Versachlichung und Faktenorientierung des Opferdiskurses die politischer Verfolgung zum Opfer gefallenen ÖsterreicherInnen in ähnlicher Weise wie beim Projekt Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer zu erfassen und damit auch für diese große Opfergruppe eine Benennung von quantitativen Größenordnungen zu ermöglichen. Zum anderen war es auch Anliegen, einen notwendigen Akt des Gedenkens zu setzen: jeder Einzelne der Toten sollte aus der quantifizierten und daher anonymen Menge wieder herausgehoben und ihm/ihr der Name zurückgegeben werden. In Kooperation mit dem Karl von Vogelsang-Institut wurden die Namen und verfolgungsrelevanten Daten von Österreichern und Österreicherinnen erfasst, die im Zeitraum vom 11. März 1938 bis zum 8. Mai 1945 aus politischen Gründen durch das NS-Regime umkamen bzw. ermordet wurden. Nicht erfasst wurden in der Regel jüdische Opfer, Opfer der NS-Euthanasie sowie Roma und Sinti, da zu diesen Opfergruppen bereits eigene wissenschaftliche Erfassungsprojekte durchgeführt wurden bzw. werden. Derzeit wird an der Publikation der Ergebnisse gearbeitet, die zusammen mit einer Datenbank auf der Website des DÖW veröffentlicht werden soll, wobei hierbei auch über datenschutzrechtliche Bestimmungen hinaus ein besonderer Opferschutz gewährleistet wird. Das Projekt wurde finanziert von: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz / Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst / Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismu / Österreichischer Fonds für Versöhnung, Frieden und Zusammenarbeit / Zukunftsfonds der Republik Österreich. « zurück |