Die Umwelt

gegründet 1972
Medieninhaber, Herausgeber, Hersteller: Hemma Tiffner, 1210 Wien, Mühlweg 43/6/2/9

Aktuelle rechtsextreme Vereine, Parteien, Zeitschriften in Österreich

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Umwelt (Cover)

Die Nennung von AutorInnen in rechtsextremen Publikationen bedeutet nicht, dass alle Genannten als RechtsextremistInnen qualifiziert werden. Gleiches gilt für die in dieser Rubrik angeführten Gruppen: Nicht jede Organisation oder Partei mit Kontakten zum organisierten Rechtsextremismus ist selbst als rechtsextrem einzustufen.

Rechtsextremismus wird in keiner Weise mit Nationalsozialismus, Neonazismus oder Neofaschismus gleichgesetzt.

Zum Begriff des Rechtsextremismus

Charakteristik:

Die Umwelt ist eine relativ bedeutungslose rechtsextreme Zeitschrift, deren Titel aufgrund mangelnder ökologischer Schwerpunktsetzung als Etikettenschwindel bezeichnet werden muss. Die Umwelt ergeht sich in Verächtlichmachung der österreichischen Republik, die abwechselnd als "Demokratur" und "Bananistan" bezeichnet wird, und prominenter AntifaschistInnen und Opfer des Nationalsozialismus. (So wird etwa Dipl. Ing. Simon Wiesenthal als "Giftspritzer" bezeichnet, Die Umwelt 5/1996.)

Die Umwelt 1/2001 (Cover)Hauptsächliche Inhalte sind neben der Verbreitung eines vorkonziliaren Katholizismus und antisemitischer Verschwörungstheorien u. a. die Infragestellung und Relativierung der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen, die Ablehnung des Verbotsgesetzes und die positive Darstellung hoher NS-Funktionäre. Wurden früher Aufrufe zur Unterstützung neonazistischer Gruppen (Liste Nein zur Ausländerflut) und Berichte über einschlägige Aktivitäten (Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel etc.) veröffentlicht, engagiert sich die Umwelt heute für die FPÖ.



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