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(Schutzverein) Österreichische Landsmannschaft (ÖLM) gegründet: 1952 |
Aktuelle rechtsextreme Vereine, Parteien, Zeitschriften in Österreich
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Die Nennung von AutorInnen in rechtsextremen Publikationen bedeutet nicht, dass alle Genannten als RechtsextremistInnen
qualifiziert werden. Gleiches gilt für die in dieser Rubrik angeführten Gruppen: Nicht jede Organisation oder Partei
mit Kontakten zum organisierten Rechtsextremismus ist selbst als rechtsextrem einzustufen. Rechtsextremismus wird in keiner Weise mit Nationalsozialismus, Neonazismus oder Neofaschismus gleichgesetzt. Zum Begriff des Rechtsextremismus |
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Charakteristik: Der Schutzverein Österreichische Landsmannschaft (ÖLM) ist eine rechtsextreme
Organisation mit vordergründig humanitärer Ausrichtung, die vor allem im publizistischen
Bereich beträchtliche Aktivitäten setzt und aufgrund ihrer ideologisch-kulturellen Tätigkeit eine
wichtige integrative Funktion für das deutschnationale und rechtsextreme Lager erfüllt.Besonders enge personelle und organisatorische Kontakte bestehen zur FPÖ. Die Vereinsratsmitglieder Johann Herzog, Monika Mühlwerth und Rudolf Stark sind auch als politische Funktionäre in der FPÖ tätig. Das Freiheitliche Bildungswerk (heute Freie Akademie) und die ÖLM treten zusammen als Organisator von Veranstaltungen auf. Kontakte zur NPD laufen v. a. über Helmut Müller: Am 27. 5. 2000 war er "Ehrengast" beim
"Zweiten Tag des nationalen Widerstandes" der NPD in Passau. Die Deutsche Stimme, zu deren
Autoren Müller zählt, berichtet über zwei Vortragsreisen des ÖLM-Vorstandsmitgliedes zu
mehreren NPD-Kreisverbänden (Deutsche Stimme 11/2000, S. 8).
Insbesondere die Zeitschrift Eckartbote - ab Juni 2002: Der Eckart -, welche durch
revanchistische und ausländerfeindliche Inhalte gekennzeichnet ist, ist auch aufgrund ihrer
regelmäßigen Veranstaltungsankündigungen als Informationsträger von Bedeutung.
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