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Publikation zur Restituta-Ausstellung "Glaube gegen NS-Gewalt"

 

Schwester Maria Restituta, geboren als Helene Kafka in Brünn, aufgewachsen in Wien-Brigittenau, war eine österreichische Widerstandskämpferin, die in einem NS-Gerichtsprozess zum Tod verurteilt und als einzige Ordensfrau im "Dritten Reich" auch tatsächlich hingerichtet wurde. Papst Johannes Paul II. sprach sie 1998 auf dem Wiener Heldenplatz selig.

 

Die Publikation Restituta - Glaube gegen NS-Gewalt zur gleichnamigen ständigen Ausstellung im Wiener Hartmannkloster (neu eröffnet im Oktober 2016) beinhaltet neben der Lebensgeschichte der seligen Restituta (P. Antonio Sagardoy OCD) unter anderem die Stellung der katholischen Kirche im NS-Regime (Wolfgang Neugebauer), das Phänomen des Martyriums aus katholischer Perspektive (Roman Siebenrock) sowie das Restituta-Gedenken im Kontext der österreichischen Gedächtniskultur (Claudia Kuretsidis-Haider, Heinz Arnberger). Die Publikation ist Herta Kafka (1940-2015) und dem langjährigen Bibliothekar des DÖW Herbert Exenberger (1943-2009) gewidmet.

 

Der Verein Restituta-Forum mit Sitz in Wien verbreitet seit dem Jahr 2000 das Gedankengut und die Lebensgeschichte von Sr. M. Restituta.

 

Buchcover 

 

Restituta-Forum (Hg.)
Restituta
Glaube gegen NS-Gewalt

 

Edition Steinbauer 2017
96 S., 66 Abb.
ISBN: 978-3-902494-81-8
Preis: € 19,-/SFR 43,-

 

 

 

 

 

 

 

"Den Widerspruch von Glauben und Gewalt hat Sr. M. Restituta mit ihrem Lebenszeugnis - geprägt auch durch ihre pazifistische, österreich-patriotische Gesinnung - sichtbar gemacht. Diese Unvereinbarkeit hat sie zu ihrem aktiven Eintreten gegen das nationalsozialistische Regime bewogen. Auch gegenwärtig benötigen wir Vorbilder wie Sr. M. Restitua, die - geboren in Brünn - selbst erfahren hat, wie schwierig es ist, in einem fremden Land Fuß zu fassen. Neben ihrem positiven Beispiel an Integration ist die Ordensfrau zugleich ein Beispiel des selbstlosen Annehmens ihres Gegenübers. Ohne Rücksicht auf Herkunft, gesellschaftliche Stellung oder Religionszugehörigkeit ging sie auf alle Menschen offen zu - ob als Ordensfrau, Krankenschwester oder zuletzt als Gefangene."
Aus dem Vorwort von Sr. M. Hilda Daurer (Generaloberin) und Brigitte Perthold (Restituta-Forum)

 

 

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