Brigitte Bailer-Galanda
Wolfgang Neugebauer

Haider und die Freiheitlichen
in Österreich


Berlin: Elefanten Press 1997
256 Seiten


Die Erfolge der Freiheitlichen unter Jörg Haider beunruhigen nicht nur die demokratischen Kräfte Österreichs; auch in den übrigen Ländern der Europäischen Union wird seit längerem mit Sorge der Aufstieg der populistischen und tendenziell rechtsextremen FPÖ verfolgt.

Brigitte Bailer-Galanda und Wolfgang Neugebauer gehen der Geschichte des deutschnationalen Lagers in Österreich und der Freiheitlichen Partei nach und analysieren neben der Ideologie Jörg Haiders auch dessen politischen Stil, der von Aggressivität und Diffamierung gekennzeichnet ist. Mentalität und Struktur der freiheitlichen Wählerschaft werden ebenso dargestellt wie das Verhältnis der Freiheitlichen zu den anderen Parteien und weltanschaulichen Gruppen in Österreich. Ein Schwerpunkt des Buches besteht in der ausführlichen Darstellung der freiheitlichen Konzeptionen für eine so genannte Dritte Republik, auch wenn die FPÖ nunmehr diese Bezeichnung wegen deren historischen Assoziationen fallengelassen hat. Inhaltlich aber beharren die Freiheitlichen und vor allem deren Parteiführer auf jenen Vorstellungen und programmatischen Vorschlägen, die schon vor einigen Jahren in einschlägigen Publikationen der FPÖ nachzulesen waren.


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