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Mašin, Franz

Österreichische Stalin-Opfer (bis 1945)

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Name russisch: Машин Франц

Geboren: 23.07.1890, Wien

Beruf: Mechaniker

Letzter Wohnort in Österreich: Wien

Ankunft in Russland/Sowjetunion: 05.11.1933

Wohnorte in der Sowjetunion: Kalinin (Tver')

Verhaftet: 15.10.1937, Kalinin

Anklage: Spionage

Urteil: 20.08.1938, Ausweisung

Emigrationsmotiv: wirtschaftliche Emigration

Schicksal: ausgewiesen

 

Der Mechaniker Franz Mašin wurde 1890 in Wien geboren. Ab 16. Jänner 1915 diente er in der k.u.k. Armee. Von 1918 bis zu seiner Emigration in die Sowjetunion (wahrscheinlich wegen Arbeitslosigkeit) im November 1933 war Mašin Mitglied der SDAP. 1934 nahm er eine Russin zur Frau (Elizaveta Ippolitova, geb. 02.09.1905) mit der er zwei Kinder hatte.

 

Am 15. Oktober 1937 wurde Mašin in Kalinin verhaftet und der Spionage beschuldigt. Am 20. August 1938 wurde seine Ausweisung beschlossen; am 28. oder 30. August 1938 wurde Mašin bei Stołpce über die polnische Grenze abgeschoben.

 

Seiner in Österreich Elisabeth genannten Frau - sie starb 1988 in Wien - und den beiden Kindern wurde die Ausreise erlaubt, sie kamen am 4. Jänner 1940 in Wien an.

 

 

Quelle: ÖStA, Wiener Friedhofs-DB, Gestapo-Kartei (Blaue Kartei)

 

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