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Dezentrale nationalsozialistische "Zigeunerlager" 1938-1945 auf dem Gebiet des heutigen Österreich

Projektleitung: Mag. Dr. Gerhard Baumgartner (e-mail)

 

Projektbetreuung: Dr. Sabine Schweitzer (e-mail)

 

Die Forschungsarbeiten werden im Auftrag des Kulturvereins österreichischer Roma durchgeführt. Laufzeit: 1. Mai 2017 – 31. Oktober 2018.

 

 

In der historischen Fachliteratur zur Verfolgung und Ermordung der österreichischen Roma und Sinti tauchen in den Akten die Namen zahlreicher sogenannter "Lager" auf, über die bis dato so gut wie nichts bekannt ist. Bis heute wissen wir in den meisten Fällen nicht, wer diese Lager wann eingerichtet hat, bis wann sie bestanden, von wem sie betrieben wurden oder wer die Wachmannschaften stellte. Vor allem aber wissen wir so gut wie nichts über die Gefangenen dieser Lager und über ihr Schicksal.

 

Projektziel ist es, diesen bislang weitgehend unerforschten Lagern nachzugehen, das Schicksal ihrer InsassInnen zu dokumentieren sowie die Rolle dieser Lager im Gesamtprozess der sukzessiven Ausgrenzung, Entrechtung, Verschleppung und Ermordung der österreichischen Roma und Sinti zu klären.

 

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