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Gedenkfeier für alle
Opfer des Südostwallbaus
Um das Vorrücken der Roten Armee nach Wien zu stoppen, wurde im Oktober 1944 an der burgenländisch-ungarischen Grenze mit dem Bau des sogenannten Südostwalls, einer Verteidigungsanlage bestehend aus Panzer- und Schützengräben, begonnen. Für die Schanzarbeiten wurden die heimische Bevölkerung und FremdarbeiterInnen, ab November 1944 ungarisch-jüdische ZwangsarbeiterInnen eingesetzt. Mehr als 20.000 der ungarischen Jüdinnen und Juden starben durch unmenschliche Behandlung oder wurden grausam ermordet. Viele der Gräber entlang der burgenländischen Grenze sind bis heute unbekannt. Nur wenige der Mörder wurden zur Verantwortung gezogen. Und bis heute ist dieses Kapitel unserer Geschichte vielen Menschen, die nach dem Krieg geboren wurden, nicht bekannt. |
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