Gedenkfeier für alle
Opfer des Südostwallbaus

TeilnehmerInnen:


Paul Gulda
(RE.F.U.G.I.U.S.)

Superintendent Mag. Manfred Koch
(Vertreter der evangelischen Kirche)

Altbischof Dr. Paul Iby
(Vertreter der katholischen Kirche)

Oberkantor Shmuel Barzilai

Mag. Raimund Fastenbauer
(Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien)

VertreterInnen der Israelitischen Kultusgemeinden Graz und Zalaegerszeg

Hauptrednerin:
Mag. Hannah M. Lessing
(Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus)

Um das Vorrücken der Roten Armee nach Wien zu stoppen, wurde im Oktober 1944 an der burgenländisch-ungarischen Grenze mit dem Bau des sogenannten Südostwalls, einer Verteidigungsanlage bestehend aus Panzer- und Schützengräben, begonnen. Für die Schanzarbeiten wurden die heimische Bevölkerung und FremdarbeiterInnen, ab November 1944 ungarisch-jüdische ZwangsarbeiterInnen eingesetzt. Mehr als 20.000 der ungarischen Jüdinnen und Juden starben durch unmenschliche Behandlung oder wurden grausam ermordet. Viele der Gräber entlang der burgenländischen Grenze sind bis heute unbekannt. Nur wenige der Mörder wurden zur Verantwortung gezogen. Und bis heute ist dieses Kapitel unserer Geschichte vielen Menschen, die nach dem Krieg geboren wurden, nicht bekannt.

Zeit:
Sonntag,
27. 3. 2011,
14.00 Uhr


Ort:
Mahnmal Kreuzstadl Rechnitz


Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative


Information »
(PDF, 120 KB)


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