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Symposium Ist uns alles recht? - "Rechte" als Gefahr für die europäische Demokratie
In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft. In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer Propaganda Erfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation. Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation. In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen. In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge BildungsbürgerInnen. Der Wunsch nach dem "starken Mann" wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie. Bei dieser Tagung geht es um Analyse der rechten Bewegung und mögliche Gegenstrategien. Anschließend Filmvorführung: Flucht und Rückkehr. |
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