Buchpräsentation / Diskussion

Sozialdemokraten und Frauen - eine Spurensuche in Österreichs Diplomatie


  • Edith Stumpf-Fischer:
    "Man ist immer allein ..." Johanna Monschein (1907-1997) Diplomatin und Forscherin.
    Wien: Praesens Verlag 2009. ISBN 978-3-7069-0461-2


  • Bernhard Kuschey:
    Die Wodaks. Exil und Rückkehr. Eine Doppelbiografie.
    Wien: Braumüller 2008. ISBN 978-3-7003-1649-7


  • Rudolf Agstner / Gertrude Enderle-Burcel / Michaela Follner:
    Österreichs Spitzendiplomaten zwischen Kaiser und Kreisky. Biographisches Handbuch der Diplomaten des Höheren Auswärtigen Dienstes 1918 bis 1959.
    Wien: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien 2009. ISBN 978-3-902575-23-4

Es diskutieren die AutorInnen Gertrude Enderle-Burcel, Edith Stumpf-Fischer und Bernhard Kuschey.

Moderation:
Heimo Gruber


Waren Johanna Monschein (1907-1997) als erste Botschafterin und Walter Wodak (1908-1974) als sozialistischer Remigrant atypisch für den österreichischen diplomatischen Dienst, der als Domäne von Männern und politisch Konservativen galt?

Zwei umfangreiche biographische Arbeiten über Monschein und das Ehepaar Wodak können in den Konnex der Forschungsergebnisse des kürzlich erschienenen biographischen Handbuches des Höheren Auswärtigen Dienstes gestellt werden. Fragen nach Kontinuität und Bruch vor dem Hintergrund österreichischer Geschichte und nach den sozialen, politischen und geschlechtsspezifischen Rekrutierungsmustern und Karriereverläufen in der Diplomatie finden damit eine fundierte empirische Grundlage.

Zeit:
Donnerstag,
21. 10. 2010,
19.00 Uhr


Ort:
Republikanischer Club,
Rockhg. 1
(Eingang
Café Hebenstreit),
1010 Wien


Veranstalter:
Republikanischer Club - Neues Österreich,
DÖW,
Österreichische Gesellschaft für Exilforschung,
Gesellschaft für historische Quellenstudien



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