Die Toten von Bruck. Dokumente erzählen Geschichte

Ende 2008 erschien das Buch Die Toten von Bruck. Dokumente erzählen Geschichte von Petra Weiß und Irmtraut Karlsson. Die Publikation ist jenen 155 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern gewidmet, deren Totenscheine 2003 durch DI Christine Schwarz und die Brucker Stadtarchivarin Petra Weiß entdeckt wurden.
Koautorin Petra Weiß beschreibt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der ungarisch-jüdischen ZwangsarbeiterInnen in Bruck/Leitha.



Mitteilungen 190

Das Judenlager in Bruck

Nach der Besetzung Ungarns durch die Deutsche Wehrmacht im März 1944 wurden ungarische Jüdinnen und Juden ab Mai 1944 in mehreren Gruppen zur Zwangsarbeit nach Österreich verschleppt. Eine dieser Gruppen hatte den Status von "Leihjuden". Sie wurden auf Basis eines Leihvertrages, der zwischen Deutschland und Ungarn abgeschlossen worden war, ab Herbst 1944 nach Österreich gebracht. Eingesetzt wurden sie vorwiegend zu Schanzarbeiten am "Südostwall". (1) Und so kamen auch ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter nach Bruck an der Leitha.

Die Stadt gehörte zum Nordabschnitt der Reichsschutzstellung in Niederdonau und war von großer strategischer Bedeutung. Aus diesem Grund sollte das Gebiet um die Brucker Pforte besonders gut befestigt und ein Verteidigungsgraben errichtet werden. Zu diesem Zweck entstanden an manchen Stellen gewaltige Panzergräben. Diese Arbeit verrichteten neben Kriegsgefangenen und "Ostarbeitern" auch ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter. (2)

Ein Großteil der Judenlager im Gau Niederdonau befand sich aber nicht im heutigen Niederösterreich, sondern im nördlichen Burgenland. Die auf niederösterreichischem Boden befindlichen Lager für ungarische Jüdinnen und Juden waren u. a. im Raum Wiener Neustadt–Lichtenwörth, in Pöttsching, Bruck an der Leitha und Berg,. Das berüchtigtste war in Engerau im heutigen Bratislava. (3)

Im Bauabschnitt Bruck an der Leitha wurden der Führungsstab und die Wachmannschaften vom Gau Wien gestellt. Hans Arnhold war zwischen Oktober 1944 und Ende Jänner 1945 Abschnittsleiter des Stellungsbaues Abschnitt "Nord". Anfang Februar löste ihn sein bisheriger Stellvertreter Alfred Waidmann ab. Im Abschnitt "Nord" setzte man bis zu 10.000 Leute ein; davon waren 3000 Juden, die in zwei Abschnitte zu je 1500 in Bruck und in Engerau einquartiert wurden. (4)


Ankunft in Bruck

Nach Michael Achenbach und Dieter Szorger soll das "Ungarnlager" schon ab Oktober 1944 bestanden haben. (5) Ludwik Glanzmann, ein Überlebender des Judenlagers in Bruck schreibt in seinem Brief an die Gemeinde 1949: "Am 4. Dec. 1944 wurde ich als jüdischer Arbeitsdienstler aus Ungarn über Hegyeshalom mit vielen Hunderten von Kameraden nach Oesterreich abgeschoben. Ungefähr 1500 Mann von uns wurden nach Bruck/Leitha gebracht, wo wir in der Nacht angekommen sind und von der SA-Mannschaft als KZ-Häftlinge am Bahnhof übernommen wurden. [...]" (6)


Unterbringung

Untergebracht wurden die ungarischen Juden in verschiedenen Scheunen, die sich in der Fischamenderstraße und "Am Stadtgut" befanden. (7) Nach Erzählungen soll auch in der Feldgasse eine Scheune, die an die Feilergasse angrenzte, als Unterkunft für ungarische Juden verwendet worden sein; ebenso der "Kampelstadel" neben dem Lingingheim und der "Pergerstadel" neben der Leitha in der Mühlgasse. (8)

Ludwik Glanzmann schreibt: "[...] Untergebracht wurden wir in Scheunen in verschiedenen Teilen der Stadt, ich selber mit ungefähr 150 von meinen Kameraden inmitten in der Stadt, die Straße könnte ich zwar nicht nennen, es wird aber vielleicht zur Identifizierung der Stelle genügen, wenn ich bemerke, dass es sich in unmittelbarer Nähe eines Friseurgeschäfts befindet (oder wenigstens damals befand). Nach einigen Wochen sind alle 1500 KZ-ler von allen Teilen der Stadt in eine einzige Straße am Rande der Stadt übersiedelt, wo eine Seite der Straße aus lauter Scheunen bestand, und dort wurden wir untergebracht. [...]" (9)

Nach der Aussage eines Bruckers handelt es sich bei der von Ludwig Glanzmann beschriebenen Straße, in der alle ungarischen Juden in Scheunen untergebracht wurden, um die Höfleinerstraße. (10)

Ein weiteres kleines Lager soll am Heidehof in Bruckneudorf bestanden haben. Am Standesamt Bruck sind zwei Personen, die in diesem Lager im Jänner 1945 starben, verzeichnet. Es handelt sich dabei um Vilmos Meller, verstorben am 4. Jänner 1945, und um Miklos Pastor, verstorben am 16. Jänner 1945. (11) Im Totenbeschauprotokoll werden die Baracke 48 bzw. das jüdische Krankenrevier angegeben. ((12) Achenbach und Szorger erwähnen ein weiteres Lager, das die Bezeichnung Lager XIII hatte. Es bestand aus nur einer Baracke und bot 30 bis 40 Personen Platz. (13) Im Totenbeschauprotokoll werden unter den Namen oder in der Spalte "Ursache des Todes" folgende Barackennummern angeführt: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 9, 10, 17, 22, 26, 29 b, 46, 48, 49, 49 b. Es werden auch Straßen genannt, wie beispielsweise Domesstraße, Feldgasse, Höfleinerstraße. Erwähnt wird auch ein jüdisches Krankenrevier. (14)

Die Scheunen, in denen die jüdischen Zwangsarbeiter untergebracht waren, wurden nicht geheizt. Stephan Viranyi, ein Überlebender des Lagers, berichtete, dass er und seine Kameraden auf Wolldecken auf dem nackten Boden schliefen, da keine Betten zur Verfügung standen. (15)

In späteren Aussagen rechtfertigte sich Robert Reichl, der für die jüdischen Arbeiter als Unterabschnittsleiter verantwortlich war, er habe gemauerte Unterkünfte besorgt. Die jüdischen Ärzte erhielten jeden Tag Verbandszeug und Medikamente. Reichl habe Holzschuhe, Wäsche und sonstige Kleidungsstücke für die Juden erhalten. Und außerdem hätten sich die Juden immer zufrieden gezeigt, wenn man nach ihrem Befinden gefragt habe. (16)

Aber trotz der "Fürsorge" verstarben zwischen 5. Dezember 1944 und 26. März 1945 155 ungarische Juden in Bruck. (17) Margarethe Walz erwähnt in ihrem Tagebuch ein Gespräch mit dem Totengräber: "[...] War soeben auf dem Friedhof. Der Totengräber arbeitet. Er ist jetzt ein sehr beschäftigter Staatsbeamter [Stadtbeamter]. [...] 'Heute haben sie wieder ein paar tote Juden gebracht. Schrecklich, wie die aussehen, so mager u. das Fleisch hing ihnen von den Fersen, war abgefroren. Zwei Juden machen das Massengrab. Ich komme mit der Arbeit nicht nach. Alle Tage und alle Tage bringen sie Tote. Am meisten sterben Juden, dann russische Kriegsgefangene und dann Italiener. Am wenigsten Franzosen.' [...]" (18)


Bewachung

Für die Bewachung der ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter stellte das Wehrertüchtigungslager Bruck 30 Mann zur Verfügung. Darunter befanden sich auch Angehörige der HJ. Kommandant des Wehrertüchtigungslagers war ein Oberleutnant der Wehrmacht mit dem Namen Wagner. (19)

Seit 1. Dezember 1944 war der HJ-Bann 509–Wien im Wehrertüchtigungslager Bruck an der Leitha. Neben einer militärischen Grundausbildung wurden die Jugendlichen für den Streifendienst zur Überwachung der in Bruck in Lagern untergebrachten ungarischen Juden eingesetzt. In Ausübung ihrer Streifendienste waren die Jugendlichen auch bewaffnet. Die Tagesstreifen begannen um 15.00 Uhr und endeten um 19.00 Uhr; die Nachtstreifen dauerten von 19.00 bis 23.00 Uhr. Am Tag waren zwei Mann eingeteilt, in der Nacht drei. Ihre Aufgabe bestand darin, die ungarischen Juden dahingehend zu überwachen, dass sie sich nicht von ihrer Unterkunft entfernten. Der Lagerordnung entsprechend durfte nach 21.00 Uhr nur ein Licht in der Baracke brennen. Das war auch zu kontrollieren. Aus diesem Grund durften während der Nachtstreifen die Baracken betreten werden, während es am Tag verboten war, es sei denn, es lag ein besonderer Grund vor, wie z. B. die Rückbegleitung eines Juden in seine Baracke. (20)

Außerdem gab es die Weisung, auf Juden zu schießen, die sich mehr als 25 Schritte von ihrer Unterkunft entfernten und nach dem Anrufen stehen zu bleiben, nicht reagierten. (21)

In Bruck wurden Benjamin Rubinstein am 23. Dezember 1944, Friedmann Gyula am 28. Dezember 1944 und Rabin Istvan am 14. Februar 1945 "auf der Flucht erschossen". (22)


Arbeitseinsatz

Neben den Schanzarbeiten verrichteten die ungarischen Juden auch andere Arbeiten, wie z. B. Waldarbeiten (23), oder wurden zum Schneeschaufeln abkommandiert. (24) In der Pfarrchronik Wilfleinsdorf erwähnte Pfarrer Buchta, dass "an der Reichsstraße Juden arbeiten". (25)

Für das Lager Bruck soll eine Liste der jüdischen Funktionshäftlinge erhalten geblieben sein, die zeigt, dass viele Häftlingemit organisatorischen Aufgaben betraut waren. Angeführt werden in dieser Liste Barackenärzte, Hundertschaftskommandanten und jüdische Totengräber. (26)


Verpflegung

Die Ernährungssituation war in den ersten Wochen des Schanzeinsatzes noch gut. Die ungarischen Jüdinnen und Juden wurden gemeinsam mit den anderen Schanzarbeitern direkt am Arbeitsplatz von einer Gemeinschaftsküche verpflegt. Geführt wurde diese von Frauen aus Bruck. Etwas später übernahmen politische Funktionäre die Betreuung der Häftlinge. Die für die ZwangsarbeiterInnen vorgesehenen Rationen gelangten nur mehr in den seltensten Fällen vollständig zur Verteilung. Der größte Teil wurde von den politischen Funktionären unterschlagen. (27)

Pfarrer Buchta schreibt in der Pfarrchronik: "Wenn unsere Bauern aus ihren Kellern Rübe führen, die sie zur Viehfütterung verwenden, betteln die Juden um diese Rübe. Unser Land läßt sie verhungern." (28)

Vor allem der Hunger veranlasste ungarische Jüdinnen und Juden, bei der Bevölkerung um Nahrungsmittel zu bitten. Einige Brucker versuchten auch zu helfen. So erzählte Karl F.: "Vor Weihnachten 1944 hat Mutter eine Mehlspeise verbrannt und sich gegiftet, weil wir eh nicht viel gehabt haben. Und dann hat sie die Tür aufgemacht. Auf einmal sind zwei Juden vor der Tür gestanden und haben gebettelt. Wir haben geschwind das Licht abgedreht, damit niemand sie sehen kann. Die Mutter hat ihnen etwas gegeben und sie sind wieder weg. Das war gefährlich, man hat ihnen ja nichts geben dürfen. Aber natürlich haben einem die Leute doch leid getan. (29)

Manchmal wurde den Juden auch heimlich etwas zugesteckt oder hinterlegt. Eine Bruckerin, Jg. 1930: "Wir haben einen Hendlhof gehabt und da sind wir rein und hinauf, das hat man nicht gesehen und dort haben wir das Brot hingelegt. [...]" (30)

Auch Leopoldine Jüly erwähnte in ihrem Tagebuch die Situation der Juden: "Und was haben die politischen Leiter mit den armen Ausländern und Juden getrieben? Vater hat einmal den Juden, die hier durchgetrieben wurden und in unserem Stadel übernachtet haben, Erdäpfel gebracht. So ein Goldfasan erwischte ihn dabei und bald wäre es unserem Vater schlecht ergangen. Abends hat er ihn dann gezwungenermaßen mit Wein bewirtet, und dann war die Sache erledigt." (31)


Behandlung

Dass die Zwangsarbeiter schutzlos und hungernd der anstrengenden Arbeit, der Kälte und unmenschlichen Aufsehern ausgesetzt waren, ist der Bevölkerung sehr wohl aufgefallen. Margarethe Walz schreibt in ihrem Tagebuch: "[ …] Gestern erzählte mir eine Bekannte: 'Beinahe hätten sie mich eingesperrt. Ich ging mit einer Nachbarin u. meinen Kindern an den Krankenbaracken der Juden vorbei. Gerade ging ein Zug Kranker, doch einige sehr Schwache blieben zurück. Da hieb die Wache so roh auf die ein, dass einer von ihnen in die Knie sank u. ein anderer sich überschlug. Alle Frauen, die das sahen, waren empört, aber ich konnte den Mund nicht halten u. rief: Wie stark der ist! Der gehört an die Front. Wie der die Russen niederschlagen tät! Der Hund! Das letzte Wort war dumm von mir. So hätten sie mir gar nicht ankönnen! Der Braune tobte vor Wut, rannte den armen Juden nach, die von ihren Kameraden schnell in die Baracke geschleppt worden waren. [...] dann drosch er mit dem Gewehrkolben auf die verriegelte Tür, bis ihm die Juden aufmachten! Also was sich dann in der Baracke abgespielt haben mag! Der hat doch die Juden erbarmungslos verdroschen.'[...]" (32)

Am 26. März 1945 erwähnte Margarethe Walz noch eine Begebenheit in ihrem Tagebuch: ein jüdischer Arzt, der zu einem Kranken gerufen worden war, wurde auf der Straße von einem Funktionär der NSDAP geschlagen, weil er sich nach 18.00 Uhr außerhalb seiner Baracke aufhielt. (33)


Die "Evakuierung" des Lagers

Am 29. März 1945, dem Gründonnerstag, erfolgte der Befehl zur "Evakuierung" der jüdischen Arbeiter im Bauabschnitt Bruck an der Leitha. Stephan Viranyi erzählt den Abmarsch aus seinem Lager:

"Am 29. März 1945 - es war ein Donnerstag - verrichteten noch mehrere tausend deportierte Arbeitsdienstler schon seit vier strengen Wintermonaten unter der Aufsicht der deutschen Todt-Organisation verschiedene Schanzarbeiten auf den Arbeitsplätzen in Bruck a. d. Leitha. Nach der Arbeit kehrte man aber eher als gewöhnlich in die zum Quartier bestimmten ungeheizten Scheunen zurück, da man einen Abmarsch-Befehl abwarten musste. Deshalb breiteten wir am Abend - wider unsere Gepflogenheit - die Kotzen nicht auf den kalten Betonboden aus, sondern legten sie zusammengerollt auf die Rucksäcke. Mehrere Schicksalsgenossen jüdischen Glaubens - sie bildeten die überwiegende Mehrheit - saßen im Kreis und beteten zum 2. Sederabend. Sie konnten aber die Zeremonie nicht beenden, denn da wurde die Aufstellung zu fünft in Reih und Glied auf den Fahrdamm vor den Scheunen-Baracken angeordnet. Wir erhielten einen Wecken Brot von 1 kg. und 5 dkg. Kunstbutter pro Person, aber auf wieviel Tage, das wurde nicht verkündet, und so wusste es niemand von uns. Die Kranken und Marschunfähigen bleiben zurück, man schickte sie uns per Eisenbahn in Viehwaggons nach." ((34)

Nachdem die Marschfähigen gezählt wurden, marschierten die ungarischen Jüdinnen und Juden in Richtung Norden nach Bad Deutsch Altenburg ab. (35) Dort angekommen wurde ihnen ein Platz im Freien zum Ausruhen zugewiesen. Dort verbrachten sie einen Tag und eine Nacht. In der Zwischenzeit trafen auch die ungarischen Juden aus Engerau ein. (36)

Obwohl die Zustände in Bruck menschenunwürdig waren, was 155 Juden das Leben gekostet hat, waren sie doch noch besser als in Engerau. Aus Bruck "evakuierte" Arbeiter, die mit der Engerauer Gruppe in Bad Deutsch Altenburg zusammentrafen, waren entsetzt, wie heruntergekommen diese waren. (37)

In Engerau war am selben Tag wie in Bruck der Abmarsch vorbereitete worden. Im Gegensatz zu Bruck wurden hier vor dem Abmarsch die Kranken und Nichtmarschfähigen in den Quartieren erschossen. Nach dem Abmarsch ging das Töten weiter bis nach Bad Deutsch Altenburg. Rudolf Kronberger gibt bei seiner Vernehmung an: "Mitten unter dem Marsch entwickelte sich plötzlich hinter meinem Rücken eine tolle Schiesserei, es ging zu wie auf einer Hasenjagd. Bei diesem Anlasse wurden, ohne dass ein Befehl vorlag, insgesamt 102 Juden erschossen." (38)

In den Auen von Bad Deutsch Altenburg warteten die erschöpften Zwangsarbeiter ohne Verpflegung auf ihren Weitertransport. Am Karsamstag wurden die ungarischen Juden auf Schleppkähne gebracht und die Donau aufwärts nach Mauthausen transportiert. (39)



Anmerkungen

1 Florian Freund, Bertram Perz, Die Zahlenentwicklung der ausländischen Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf dem Gebiet der Republik Österreich 1939–1945 (= Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission, Bd. 26/1), Wien–München 2004, S. 176.
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2 Michael Achenbach, Dieter Szorger, Der Einsatz ungarischer Juden am Südost- wall im Abschnitt Niederdonau 1944/45, Dipl. Arb. Wien 1996, S. 77.
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3 Eleonore Lappin, Ungarische Jüdinnen und Juden in Niederösterreich 1944/45, in: Ungarische Jüdinnen und Juden in Niederösterreich (= Studien und Forschungen aus dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde, hg. von Willibald Rosner, Reinelde Motz-Linhart, Bd. 45), St. Pölten 2006, S. 85.
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4 Niederschrift aufgenommen mit Alfred Waidmann, 8. 3. 1947; Vg 8 Vr 467/47; FStN-Mikrofilm Nr. 1013 DÖW V31.
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5 Vgl. Achenbach, Szorger, Der Einsatz ungarischer Juden, S. 77.
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6 Stadtarchiv Bruck/L., Schreiben von Glanzmann Ludwik an den Bürgermeister der Stadt Bruck, 3. 2. 1949.
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7 Gedenkbuch C der Stadtpfarre Bruck an der Leitha, S. 39.
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8 Petra Weiß, Die letzten Monate NS-Herrschaft in Bruck an der Leitha, Bruck/L. 1999, S. 23.
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9 Stadtarchiv Bruck/L., Schreiben von Glanzmann Ludwik an den Bürgermeister der Stadt Bruck, 3. 2. 1949.
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10 Aussage eines Bruckers am 14. 8. 2008. Die Scheunen reichten auf der rechten Seite vom Kreisverkehr bis zum Haus des Roten Kreuzes.
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11 Achenbach, Szorger, Der Einsatz ungarischer Juden, S. 77.
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12 Stadtarchiv Bruck/L., Totenbeschauprotokollbuch.
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13 Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 78.
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14 Vgl. Totenbeschauprotokoll.
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15 Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 78 f.
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16 Lappin, Ungarische Jüdinnen und Juden in Niederösterreich 1944/45, S. 86.
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17 Stadtarchiv Bruck/L., Grabanweisungen.
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18 Kultur- und Museumsverein Bruck, Kriegsende in Bruck a. d. Leitha. Tagebuch von Margarethe Walz 8. Februar – 31. Mai 1945, S. 116.
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19 Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 79.
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20 DÖW 18971, Schlussbericht vom 8. Jänner 1945.
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21 DÖW 18971, Niederschrift aufgenommen mit Wilhelm Budik am 8. 1. 1946.
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22 Stadtarchiv Bruck/L., Totenbeschauprotokollbuch.
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23 Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 78.
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24 Stadtarchiv Bruck/L., 1945/104a - Gemeindeangelegenheiten.
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25 Gedenkbuch der Pfarre Wilfleinsdorf.
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26 Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 78.
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27 Ebenda.
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28 Gedenkbuch der Pfarre Wilfleinsdorf.
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29 Gespräch mit Karl F., Jg. 1932, am 5. 5. 1995. Zit. nach: Petra Weiß, Bruck an der Leitha anno ’45. Kriegsende und Besatzungszeit am Beispiel einer niederösterreichischen Kleinstadt. Diss. Wien, 1998, S. 27.
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30 Gespräch mit einer Bruckerin, Jg. 1930, am 5. 5. 1995. Aufgezeichnet von Petra Weiß.
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31 Leopoldine Jüly, Bruck 1945 – Die letzten Tage des Krieges – die ersten Tage des "Friedens", in: Grenzbote, 2. 5. 1945.
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32 Vgl. Kriegsende in Bruck a. d. Leitha. Tagebuch von Margarethe Walz, S. 121.
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33 Vgl. ebenda, S. 127.
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34 DÖW 6733, Bericht von Dr. Stephan Viranyi, 8. 4. 1963, in: Peter Kammerstätter, Der Todesmarsch ungarischer Juden von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945 (ungedruckt, Linz 1971), S. 13.
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35 Vgl. Achenbach, Szorger, Einsatz der ungarischen Juden, S. 82.
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36 Vgl. Bericht von Dr. Stephan Viranyi, in: Kammerstätter, Der Todesmarsch, S. 14.
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37 Vgl. Lappin, Ungarische Jüdinnen und Juden in Niederösterreich 1944/45, S. 87.
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38 Niederschrift aufgenommen mit Rudolf Kronberger am 9. 7. 1945, LG Wien Vg 2b Vr 564/45; FStN-Mikrofilm Nr. 1010 DÖW V24.
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39 Vgl. Lappin, Ungarische Jüdinnen und Juden in Niederösterreich 1944/45, S. 91.
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