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Filmpräsentation "Es ist besser, nicht zuviel um sich zu schauen ..."
Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau
Ein Film von Johannes Breit Das Lager Reichenau in Innsbruck wurde im Jahr 1941 errichtet, um italienische Fremdarbeiter, die auf der Flucht von ihrem Arbeitsplatz aus Deutschland in ihre Heimat am Brenner aufgegriffen wurden, zu inhaftieren. In der Folge war das Lager Reichenau auch Arbeitserziehungslager, ab Herbst 1943 Durchgangslager für Deportationen aus dem von Deutschland besetzten Norditalien und Haftlager der Gestapo Innsbruck. Für den im Zeitraum von April 2006 bis Jänner 2008 gedrehten Film hat Johannes Breit Kontakt mit ehemaligen Häftlingen aus verschiedenen Nationen aufgenommen. Im Zentrum des Films stehen diese Erinnerungen der ehemaligen Häftlinge, deren Berichte mit wenigen ausgewählten Dokumenten ergänzt werden. Nach der Filmpräsentation besteht die Möglichkeit zur Diskussion. |
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