- Gedenkansprachen:
- Thomas Frankl
(überlebte den Holocaust versteckt in seiner slowakischen
Heimat)
Michael Bünker
(Bischof der Evangelischen Kirche AB)
- Projektpräsentation:
- Jugendliche der HTL Villach
- Musikalische Umrahmung:
- Oktett des Univ.-Orchesters Klagenfurt
Am Loiblpass mussten von 1943 bis 1945 Deportierte vieler Nationen den Tunnel graben, durch den heute die Autos von
Kärnten nach Slowenien fahren.
Der erste Häftlingstransport kam am 2. Juni 1943 am Loibl an. Insgesamt
wurden 1.652 Häftlinge bei den Arbeiten am Loiblpass eingesetzt. Die zahlenmäßig größte Gruppe
stellten Franzosen (774), gefolgt von Polen (450) und Russen (182). Die
nach Mauthausen zurücktransportierten Häftlinge nicht mitgezählt, geht man
nach neuesten Forschungen von 39 namentlich bekannten Opfern
am Loibl aus.
An der Befreiung der Häftlinge hatten die Partisanen wesentlichen Anteil. Schon zuvor hatte die slowenische
Widerstandsbewegung h - mit Unterstützung der Zivilbevölkerung - KZ-Häftlinge, denen die
Flucht gelungen war, unterstützt und gerettet.
Literaturhinweise:
- Bruno Apitz: Nackt unter Wölfen, Berlin 2008 (10. Aufl.)
- Zacharias Zweig/Stefan Jerzy Zweig: Tränen allein genügen nicht, Wien 2008 (2. Aufl. im
Selbstverlag; zu erwerben in der Buchhandlung Hacek in Klagenfurt/Celovec)
- Frantisek Janouch: Selbst der Teufel würde erröten. Briefe meines Vaters aus der Hölle von
Auschwitz und aus dem KZ am Loiblpass, Wien 2006
- Janko Tisler/Christian Tessier: Das Loibl-KZ. Die Geschichte des Mauthausen-Außenlagers
am Loiblpass/Ljubelj, Wien 2007
|
- Zeit:
- Samstag,
18. 6. 2011,
ab 9.00 Uhr
- Ort:
- Loiblpass,
Kärnten
- Veranstalter:
- Mauthausen Komitee Kärnten/Koroska
in Zusammenarbeit mit dem
Österreichischen Mauthausen Komitee und dem BM für Inneres
- Information:
- Mauthausen Komitee
Kärnten/Koroska,
e-mail:
peter.gstettner@aon.at,
web:
loibl-memorial.uni-klu.ac.at
|