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Ausstellung Ausgegrenzt, vertrieben, ermordet
Das Institut für Kunstgeschichte gedenkt seiner Studierender während des Nationalsozialismus Donnerstag, 21. Jänner 2010, 18.00 Uhr: Eröffnung Die Ausstellung ist die Dokumentation einer biographischen Recherche über ehemalige Kunstgeschichte-Studierende in Zusammenarbeit mit dem Forum Zeitgeschichte der Universität Wien und ein Folgeprojekt zu dem im Herbst 2008 enthüllten Denkmal. Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien wurde 1854 gegründet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde es zu einer führenden Institution und prägte Generationen von KunsthistorikerInnen. Durch die aus "rassischen" und politischen Gründen beginnende Ausgrenzung seit 1933/1934 wurde die Vertreibung einer großen Anzahl von Institutsmitgliedern - auch von Studierenden - 1938 zum schmerzhaften Aderlass in Forschung und Lehre. Nach 1945 konnte und wollte nur ein kleiner Teil damaliger Institutsmitglieder nach Wien zurückkehren. Am 10. Oktober 2008 wurde in Gedenken an sie ein Denkmal enthüllt und eine Ausstellung präsentiert. In Kooperation mit dem Forum Zeitgeschichte der Universität Wien entstand die Folgeausstellung Ausgegrenzt, vertrieben, ermordet. Studierende recherchierten die Biographien der Namen von denjenigen, die 1938 an der Philosophischen Fakultät eingeschrieben waren und eine kunsthistorische Lehrveranstaltung besucht hatten. So entstand ein erster umfassender Überblick über ehemalige Studierende, die 1938/1939 am Institut für Kunstgeschichte inskribiert waren und ausgegrenzt, vertrieben oder ermordet wurden. Die Ausstellung versteht sich als "work in progress". Neue Ergebnisse werden laufend aktualisiert und sind online abrufbar unter: www.univie.ac.at/geschichtegesichtet/ |
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