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Adolf Frankl: Visionen aus dem Inferno
Filmvorstellung und Gespräch mit seinem Sohn Thomas Frankl, der als Kind den Holocaust in verschiedenen Verstecken in der Slowakei überlebt hat
"Mit meinen Werken habe ich allen Völkern dieser Welt ein Mahnmal
gesetzt. Zum Film Der Dokumentarfilm Visionen aus dem Inferno folgt den Spuren Adolf Frankls, die in seinem zwischen den Jahren 1944 und 1982 geschaffenen Bilderzyklus zum Ausdruck kommen. Die Vergleiche zwischen seinen Werken und historischem Filmmaterial und Dokumentarfotos rufen die Geschehnisse der NS-Zeit in schmerzhafter Weise in Erinnerung. Der Künstler überlebte als Häftling B 14395 das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und den Todesmarsch. Die von ihm gemalten "Visionen" finden sich an ihren tatsächlichen Schauplätzen wieder. Sowohl die Bilder des Künstlers, Erinnerungen und rekonstruierte Szenen als auch die bewiesenen barbarischen Gräueltaten ergeben zusammen eine beeindruckende Collage, deren Intensität man sich nur schwer entziehen kann. Der Künstler Adolf Frankl lebte nach Kriegsende in Wien und starb dort im Jahre 1983. Seine "Kunst gegen das Vergessen" ist ein authentisches Vermächtnis, das von seinem Sohn Thomas gehütet und aufbereitet wurde. Diese Veranstaltung findet am Vorabend der internationalen Gedenkveranstaltung am Loiblpass statt, bei der Thomas Frankl ebenfalls sprechen wird. |
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