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Studienfahrt
zur Gedenkstätte
Auschwitz-Birkenau Lernen aus der Geschichte - Erinnerung bewahren
Das ehemalige nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager steht synonym für die NS-Vernichtungspolitik und die Ermordung von europäischen Juden und Jüdinnen, sogenannten Asozialen, politisch Verfolgten, Menschen aus dem religiösen oder politischen Widerstand, Roma und Sinti, homosexuellen Frauen und Männern. Die Studienreise eröffnet die Möglichkeit einer intensiven und differenzierten Beschäftigung mit diesem einschneidenden Kapitel unserer jüngeren Vergangenheit, jenseits von "Infotainment" und Verallgemeinerung. Gerade angesichts nicht nur europaweit steigender Aggression und Gewalt gegen ethnische, religiöse und soziale Minderheiten sowie Ausgrenzungspolitiken ist ein Blick auf unsere unmittelbare Vergangenheit notwendig und sinnvoll. Er zeigt, wohin in letzter Konsequenz die Diskriminierung von Menschen, wohin Antisemitismus, Rassismus und Minderheitenfeindlichkeit führen konnten. Ein Aspekt der Auseinandersetzung mit Auschwitz ist auch die Diskussion von Bezügen zur Gegenwart. Die Studienfahrt bietet eine der letzten Gelegenheiten, Überlebende der Nazidiktatur und der Vernichtungslager zu treffen und deren bewegende Schicksale kennenzulernen. Die Einladung, an dieser von der Gesellschaft für politische Aufklärung und vom Bildungswerk NÖ betreuten Studienfahrt teilzunehmen, richtet sich an Personen jeden Alters, unabhängig von politischer Einstellung, sozialem bzw. beruflichem Hintergrund und Religionszugehörigkeit.
Eine Teilnahme nur am Vorbereitungsseminar am 27. und 28. März (in Wien und Großrußbach) ist ebenso möglich. Interessierte daran werden um Kontaktaufnahme mit den Organisatorinnen gebeten. |
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