Call for Papers


Kunst sammeln - Kunst handeln

Vom 23. bis 25. März 2011 veranstaltet die Kommission für Provenienzforschung in Wien ein internationales Symposium mit dem Titel Kunst sammeln - Kunst handeln. Internationalen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen soll die Möglichkeit geboten werden, ihre aktuellen Forschungsarbeiten und neue Forschungsansätze zu den genannten Themenbereichen zu präsentieren und im Rahmen eines wissenschaftlichen Austausches zu diskutieren.

Veranstalter:
Kommission für Provenienzforschung
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur


Deadline:
1. Oktober 2010
Einzureichen ist pro Vortrag ein Abstract im Umfang von 800 Wörtern. Bei Paneleinreichungen muss eine Kurzbeschreibung des Panel-Themas im Umfang von 400 Wörtern hinzugefügt werden sowie Kurz-CVs pro ReferentIn (maximal 300 Wörter).

Zentrale Themenfelder sind:

  • Der europäische Kunsthandel und Kunstsammlungen in den 1920er und -30er Jahren


  • Transformation des europäischen Kunsthandels und der Kunstsammlungen in den 1930er und -40er Jahren


  • Kunsthandel und Kunstsammlungen nach 1945

Eine Publikation der Vorträge ist im Rahmen der Schriftenreihe der Kommission für Provenienzforschung vorgesehen.

Weitere Informationen:
symposium 2011 kunst sammeln - kunst handeln.pdf
symposium 2011 collecting art - dealing in art.pdf


Seit 1998 untersuchen die Mitglieder der Kommission für Provenienzforschung des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in Wien die Provenienzen der in den Bundesmuseen und Sammlungen befindlichen Objekte gemäß den Kriterien des österreichischen Kunstrückgabegesetzes von 1998.

Als besonderes Desiderat erwies sich in diesem Zusammenhang die Erforschung der Rolle des mitteleuropäischen Kunsthandels. Es kann inzwischen als Tatsache gelten, dass der Kunsthandel tief in den nationalsozialistischen Kunst- und Kulturgutraub verstrickt gewesen ist - der wiederum als Teil der nationalsozialistischen Verfolgungs-, Vertreibungs- und schließlich Vernichtungspolitik betrachtet werden muss.


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